Die heutige Weinfrage:

Wie wird Roséwein hergestellt?

Es ist ein Mythos, dass Rosé durch das Verschneiden von Weiß- und Rotweinen entsteht!

Es gibt unterschiedliche Methoden, einen Rosé herzustellen, jedoch gilt eine Faustregel bei allen Herstellungsformen:
Je länger der Kontakt mit den Schalen der ausschließlich blauen Trauben beim Keltern,
desto intensiver die Farbe und der Geschmack.

Bei einigen leichten und helleren Rosés erfolgt dieser Prozess in wenigen Stunden, manchmal nur Minuten.

Kräftige Roséweine liegen länger auf der Maische, das können durchaus einige Tage sein.

Die beste Trinktemperatur für Rosé liegt bei ca. 7 bis 12 Grad.

Bei kräftigen Rosés kann man an heißen Tagen zum Grillabend mit Freunden durchaus
mal ein oder zwei Eiswürfel hineingeben, ohne die Aromen zu verwässern!

Sehr zum Wohle!
Mein Weintipp:
Rosé trocken 2018
Weingut Tobias Rickes
Bad Kreuznach, Nahe